Rechtsanwältin Denise Himburg

Schließlich bildet das Arbeitsrecht einen weiteren Schwerpunkt meiner Tätigkeit, und zwar ohne ideologische Festlegungen. Als Anwalt für Arbeitsrecht in Berlin berate und vertrete ich sowohl Unternehmen, Start-Ups und Existenzgründer als auch Arbeitnehmer. Weiterhin berate ich Selbstständige und freie Mitarbeiter, insbesondere aus der Kreativbranche in allen Fragen zu freien Mitarbeiterverträgen bzw. Dienst- und Werkverträgen.

Arbeitsrechtliche Risiken und Fragestellungen im Kreativbereich, insbesondere bei Freier Mitarbeit

KreativbrancheGerade im kreativen Bereich stößt man oft auf Freie Mitarbeiterverträge. Ein Vertrag über Freie Mitarbeit scheint oft für beide Seiten erst einmal vorteilhaft. Der Freie ist weiter flexibel und ungebunden. Der Auftraggeber muss keine Arbeitgeber-Anteile zur Sozialversicherung zahlen, keine Regelungen zum Kündigungsschutz beachten, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall entfällt, es entstehen dem Arbeitgeber nur geringe Büro- und Buchhaltungskosten. Der Vertrag über Freie Mitarbeit birgt aber auch erhebliche Risiken. So besteht je nach Vertragsgestaltung und "gelebter Vertragspraxis" bei Freier Mitarbeit das Risiko der Scheinselbstständigkeit. In der Folge drohen erhebliche Nachzahlungen von Sozialversicherungsabgaben und ggf. eine Haftung für nicht entrichtete Lohnsteuer. Freie Mitarbeiterverträge sollte man daher, soweit rechtlich möglich, auf eine solide vertragliche Grundlage stellen.

Bei der Beendigung einer Zusammenarbeit stellen sich nicht nur Fragen zur Scheinselbstständigkeit, sondern auch zum Kündigungsschutz, zu Urlaubsansprüchen  und Urlaubsabgeltung. Ferner muss geklärt werden, wem die Rechte (insbesondere Urheberrechte) an von Freien Mitarbeitern geschaffenen Arbeitsergebnissen zustehen. Damit weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer eine böse und kostspielige Überraschung erleben, sollten wichtige Fragen bzw. Risiken daher bereits vor Beginn der Zusammenarbeit besprochen und schriftlich geregelt werden.


Zu meinen Leistungen im Arbeitsrecht gehören:

Entwurf von Standardverträgen oder individueller Verträge im Arbeitsrecht

  • Arbeitsverträge, Freie Mitarbeitervertäge, Beraterverträge, Werkverträge
  • Teilzeit, Befristungen, Minijob, Praktikum
  • Anstellungsverträge für Geschäftsführer, Vorstände und Prokuristen

Rechtliche Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern vor und nach Ausspruch von Kündigungen

  • Ermahnung, Abmahnung, Kündigungsgrund
  • Beratung bei Mobbing am Arbeitsplatz
  • Freistellung, Abgeltung von Urlaub und Überstunden
  • Aufhebungsvertrag, Abfindung, Zeugnis,
  • Arbeitslosengeld, Sperre, Steuern

Anwaltliche Vertretung in Kündigungsschutzprozessen vor den Arbeitgsgerichten und Zivilgerichten

  • von Arbeitnehmern
  • von Arbeitgebern
  • von Geschäftsführern und Vorständen

Anwaltliche Beratung im Arbeitsrecht im Zusammenhang mit Internet und Social Media

Social Media sind moderne Kommunikationsformen im Internet. Hierzu gehören Blogs, Microblogs (Twitter), Wikis, Soziale Plattformen und Netzwerke wie Facebook, Google+ und Xing, sowie Foren und sonsntige Plattformen wie YouTube. Social Media hat nicht nur große Bedeutung für private Kontakte, sondern mehr und mehr auch für Unternehmen, um Kontakt mit Kunden zu pflegen. Der gestiegenen Bedeutung der Kommunikation im Internet tragen Unternehmen zunehmend Rechnung, in dem sie ihren Mitarbeitern in Bezug auf die Kommunikation in sozialen Netzwerken sog. Social Medi Guidelines, die Regeln und Empfehlungen enthalten, an die Hand geben. Dies ist besonders deshalb wichtig, da die Grenzen zwischen privat und beruflich bzw. geschäftlich bei der Nutzung von sozialen Netzwerken verschwimmen.

Im Zeitalter von Internet und Social Media stellen sich daher auch und gerade im Arbeitsrecht neue Fragen und Probleme, wie z.B.:

  • Darf der Arbeitnehmer während der Arbeitszeit im Internet surfen, private Emails schreiben?
  • Darf der Arbeitgeber die Handynutzung während der Arbeitszeit untersagen? Ist dies mitbestimmungspflichtig?
  • Was darf der Arbeitgeber tun, wenn der Arbeitnehmer trotz Verbots private Emails schreibt oder im Internet surft?
  • Welche Rechtsfolgen ergeben sich für den Arbeitgeber, wenn er Arbeitnehmer den betrieblichen Internet-Zugang für private Zwecke gestattet ? Ist er dann Telekommunikationsanbieter ? Wenn ja, welche Folgen ergeben sich hieraus und aus dem TKG für den Arbeitgeber?
  • Darf der Arbeitgeber Arbeitnehmer verdeckt per Video bei der Arbeit überwachen?
  • Welche datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelten im Arbeitsverhältnis?
  • Welche Folgen haben Äußerungen von Arbeitnehmern über Vorgesetzte oder Kollegen auf Facebook & Co.?
  • Welche datenschutz- und arbeitsrechtlichen Belange sind bei der Erstellung von Social Media Guidelines zu beachten?