Rechtsanwältin Denise Himburg

Nein. Dies hat der BGH in dem sog. "Beashare"-Urteil entschieden. Auch hier gilt, dass der Anschlussinhaber erst haftet, wenn er - z.B. aufgrund einer vorherigen Abmahnung - konkreten Anlass für die Befürchtung hat, dass der Ehegatte bzw. Lebenspartner seinen Internetanschluss für Rechtsverletzungen missbraucht und er die zur Verhinderung von Rechtsverletzungen erforderlichen Maßnahmen nicht ergreift.