Rechtsanwältin Denise Himburg

Die dem Urheber zustehenden Rechte sind in den §§ 11 ff UrhG geregelt. Danach ist allein der Urheber berechtigt, das Werk - Foto, Roman, Song, Grafik, Homepagegestaltung, etc. - zu nutzen und kann Dritten jegliche Nutzung seines Werkes untersagen.

Das Urhebergesetz unterscheidet zwischen sog. Urheberpersönlichkeitsrechten und den wirtschaftlichen Verwertungsrechten.

Urheberpersönlichkeitsrechte

Die Urheberpersönlichkeitsrechte umfassen die folgenden Rechte:

  • das Veröffentlichungsrecht, d.h. das Recht zu entscheiden, ob und wie sein Werk erstmals veröffentlicht wird
  • das Recht auf Anerkennung der Urheberschaft, d.h. das Recht zu entscheiden, ob und wie er als Urheber eines bestimmten Werkes genannt werden will
  • das Entstellungsverbot, d.h. das Recht, Beeinträchtigungen des Werkes zu verbieten

Wirtschaftliche Verwertungsrechte

Die wirschaftlichen Verwertungsrechte umfassen insbesondere die folgenden Rechte:

  • Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht
  • Ausstellungsrecht
  • Vortrags- Aufführungs- und Vorführungsrecht
  • Recht der öffentlichen Zugänglichmachung (Internetrecht)
  • Senderecht und Kabelweitersendungsrecht
  • Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger
  • Bearbeitungsrecht, z.B. Kürzungen, Verbinden mit anderen Werken
  • Verfilmungsgrecht, Vertonungsrecht, Übersetzungsrecht
  • Werberecht, etc …